Donnerstag, 27. Juni 2013

Windows Server 2012 R2 - Hyper-V

Verbesserungen/ Neuerungen in Windows Server 2012 R2 Hyper-V:

Vorwort:

Es ist nicht lange her als im September 2012 das Major-Relase von Windows Server 2012 veröffentlich wurde. Es ist beachtlich, wie engagiert Microsoft in einer so kurzen Zeitperiode (ca. 1 Jahr) deratige Verbesserungen/ Neuerungen in einem neuen Release Windows Server 2012 R2 (Final vorauss. Ende des Jahres) auf den Markt bringt. Ich gehe in diesem Artikel kurz auf die wichtigsten Merkmale von Hyper-V ein. 

  
 
Hyper-V Manager "Copy & Paste"

Mit Windows Server 2012 R2, können lokale Daten einfach per Copy & Paste Prinzip Mittels VM Connect aus dem Hyper-V Manager heraus in die VM übertragen werden. An dieser Stelle hat Microsoft ein Technologieänderungen durchgeführt. Sein Vorteil besteht darin, dass die RDP-Session über den Host läuft und die Gastbetriebssysteme für eine Remotedesktop-Verbindung nicht konfiguriert werden müssen. Somit ist ein vollwertiger Zugriff auf die VM möglich ohne eine RDP Session aufbauen zu müssen. Endlich denken jetzt sicherlich Viele ;-)


 
VM Lizenzaktivierung "Zero Touch Activation"

Die Datacenter-Edition bietet ihren unlimitierten Virtualisierungsrechten nun die Möglichkeit zur automatischen Aktivierung von Microsoft Gastbetriebssystemen. Long story short, die Lizenz von der VM wird durch den Host aktiviert ohne das es ein KMS bedarf.



Generation 2 VM:

Hierbei wird auf emulierte Geräte wie Bios, PCI-Bus oder Floppy verzichtet. Vielmehr nutzt eine Generationen 2 VM ausschließlich synthetische Geräte sowie UEFI-Firmware (Unified Extensible Firmware Interface). Was wiederum das von virtuellen SCSI-Festplatten und Netzwerkadaptern booten und Secure-Boot zu verwenden lässt. Dieses ermöglicht mehr Flexibilität und Sicherheit. Jedoch hat die Generation 2 VM eine kleine Einschränkung. Es kommen nur Gastbetriebssysteme wie Windows Server 2012, Windows 8 oder neuer in den Genuss von Gen2 VM. Das koventieren einer VM Gen1 nach VM Gen2 ist nicht möglich (BIOS/ UEFI).



Live Migration:

Die Datenkompression beschleunigt den Transfer um einen durchschnittlichen Verbesserungsfaktor 3. Alternativ greift die Livemigration von Windows Server 2012 R2 Hyper-V auf RDMA und SMB-Multichannel zurück, was sich insbesondere für 10/40-Gigabit Netzwerk-Umgebungen empfiehlt. Laut Microsoft, kann bei Verwendung von 3 RDMA-Karten in beiden Hosts ein Transfer mit maximaler PCIv3-Geschwindigkeit respektive 16 GByte pro Sekunde erreicht werden.

Cluster Updating
Wie wir Alle wissen, ist der Updatevorgang eines Clusters mit zunehmender Knotenanzahl sehr zeitaufwändig. Durch die Datenkompression, NIC-Teaming oder SMB/SMB Direct können die Hosts schneller evakuiert und Mittels Cluster-Aware Updating, System Center Virual Machine Manager oder System Center Orchestrator vollautomatisiert aktuallisiert werden - als je zu vor. Diese Nachricht erfreut viele Cluster-Administratore sicherlich. Speziell wenn der Zeitaufwand bei Wartungsarbeiten bis auf 60% minimiert werden kann. 

Cross Version Live Migration 
Eine Live Migration zwischen Beiden Versionen Windows Server 2012 oder Windows Server 2012 R2 wird supported, was wiederum die Migration um einiges vereinfacht.



Cluster-Typen

Guest Cluster
Host Cluster
Storage Cluster


Aufgrund des Themenumfangs wird hierzu ein serapater Artikel gewidmet.



Hyper-V Replica:
 
In Windows Server 2012 waren Replikatenintervalle nur auf Minutenebene möglich. In Release 2 bietet der Hyper-V ein Replikationzeitraum im 30 Sekunden Takt an, was für eine maximale Aktualität des Replikats sorgt. Für die Replkation über WAN-Verbindungen, empfiehlt es sich, den Replikatenintervall zu erhöhen (z.B. 15 Minuten).

Des Weiteren lässt sich die Replika bei Windows Server 2012 R2 um einen zusätzlichen Standorte hin erweitern. Somit gibt es im DR Fall, zwei Möglichkeiten auf mehrere konsistentes Replika's zurückzugreifen. Dieser auch standortübergreifend (Azure) sein kann. Die Replikas unterscheiden sich lediglich in ihrer Aktualität.


VM Storage/ VHDX:

Storage QoS
Ergänzend, zu der Regelung des Netzwerkdurchsatzes in Windows Server 2012,  ist eine Datendurchsatzregelmentierung auf Storage-Ebene (IOPs ) möglich, um Array-Penetration durch geschwätzige VMs zu minimieren oder gar zu vermeiden. Diese Einstellung kann Online erfolgen ohne das die VM hiefür heruntergefahren werden muss. Nebenbei bietet
Windows Server 2012 Hyper-V unter gewissen Hardwarevorrausetzungen über 1 Million IOPs aus einer einzelnen VM.

Shared VHDX
Hiermit soll vor allem die Konfiguration von Clustern auf Ebene der Gastbetriebssysteme vereinfachen, weil sie eine Alternative zur Zuordnung von physikalischen LUNs zu bestimmten VMs sind. Shared VHDX können entweder auf einem File-Server mit SMB 3.0 oder auf einem CSV Volume eines Block-orientierten Storage-Systems (SAN) abgelegt werden. 

Resize Storage
Die VHDX kann im laufenden Betrieb vergrößert sowie verkleinert werden.

  

VM Clone:

Das Clonen einer VM im laufenden Betrieb kann speziell im Troubleshooting Szenario äußerst nützlich sein. Das analysieren von System Issus kann hiermit, ohne das Produktivsystem weiter zu gefährden, außerhalb der Produktivumgebung durchgeführt werden.




Dynamic Memory für Linux-Gäste
Die Dynamische Zuweisung von Arbeitsspeicherwas früher für nur Windows Gastbetriebssystemen vorbehalten war,  steht auch nunmehr für gängige Linux Derivate (Linux Integration Components) zu Verfügung.




Fazit:

Mit Windows Server 2012 R2 sind sinvolle Verbesserungen/ Neuerungen implemntiert worden, die Weitere Mehrwerte speziell für Cloud Umgebungen bieten.







Die
Preview Version von Windows 2012 R2 und Windows 8.1 können unter folgende Links heruntergeladen werden:

Window Server 2012 R2
http://technet.microsoft.com/de-de/evalcenter/dn205292.aspx

Windows 8.1
http://windows.microsoft.com/en-us/windows-8/download-preview


Viel Spaß bei testen!





 


Freitag, 9. November 2012

System Center 2012 SP1 Feature List

  • Virtual Machine Manager
    • Improved Support for Network Virtualization
    • Extend the VMM console with Add-ins
    • Support for Windows Standards-Based Storage Management Service, thin provisioning of logical units and discovery of SAS storage
    • Ability to convert VHD to VHDX, use VHDX as base Operating System image
  • Configuration Manager
    • Deployment and management of Windows 8 and Windows Server 2012
    • Distribution point for Windows Azure to help reduce infrastructure costs
    • Automation of administrative tasks through PowerShell support
    • Management of Mac OS X clients and Linux and UNIX servers
    • Real-time administrative actions for Endpoint Protection related tasks
  • Data Protection Manager
    • Improved backup performance of Hyper-V over CSV 2.0
    • Protection for Hyper-V over remote SMB share
    • Protection for Windows Server 2012 de-duplicated volumes
    • Uninterrupted protection for VM live migration
  • App Controller
    • Service Provider Foundation API to create and operate Virtual Machines
    • Support for Azure VM; migrate VHDs from VMM to Windows Azure, manage from on-premise System Center
  • Operations Manager
    • Support for IIS 8
    • Monitoring of WCF, MVC and .NET NT services
    • Azure SDK support
    • Monitoring of SharePoint 2010 with APM (.NET application performance monitoring)
    • Integration with Team Foundation Server 2010 and Team Foundation Server 2012
    • Conversion of Application Performance Monitoring events to IntelliTrace format
    • Support for monitoring of CentOS, Debian, and Ubuntu Linux
    • Improved Heartbeat monitoring for Unix/Linux
    • ACS support for Dynamic Access Control in Windows Server 2012
    • Global Service Monitor – cloud based capability to monitor the health of your web applications from geo-distributed perspective
    • Additional network devices models supported
    • Visibility into virtual network switches in vicinity dashboard – thru integration with Virtual Machine Manager
  • Orchestrator
    • Support for Integration Packs, including 3rd party
    • Manage VMM self-service User Roles
    • Manage multiple VMM ‘stamps’ (scale units), aggregate results from multiple stamps
    • Integration with App Controller to consume Hosted clouds
  • Service Manager
    • Apply price sheets to VMM clouds
    • Create chargeback reports
    • Pivot by cost center, VMM clouds, Pricesheets
  • Server App-V
    • Support for applications that create scheduled tasks during packaging
    • Create virtual application packages from applications installed remotely on native server

Freitag, 17. August 2012

System Center Configuration Manager 2012 (SCCM) - DebugView

System Center Configuration Manager 2012 (SCCM)

Wenn es etwas mehr sein muss...Mit Hilfe von DebugView können die sämtliche WMI Klassen sowie Namensbereiche abgefragt werden - und ggf. das Troubleshooting erleichtern.


DebugView  aktivieren:


"x:\Program Files (x86)\Microsoft Configuration Manager\AdminConsole\bin\Microsoft.ConfigurationManagement.exe" sms:debugview


 














Good Hunting!